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Finale in Bad Sobernheim

Am heutigen letzten Wertungstag der Junioren-Quali in Bad Sobernheim war zunächst gute Thermik bei starkem Südwestwind vorhergesagt, die im Tagesverlauf mehr und mehr von Abschirmungen und Warmlufteinfluss unterdrückt werden sollte. Trotzdem schickte man uns auf eine etwa 250 km große Aufgabe, die fast 80 km mit dem Wind fort führte. Fabian Peitz und Benjamin Bachmaier entschieden sich mit Teampartner Arne Kerlin für einen relativ frühen, aber dennoch taktisch geschickten Abflug. Sehr gute Steigwerte und völlige Abschattung des Bodens wechselten sich auf der Strecke ständig ab, insgesamt konnte das Team aber gut voran kommen und die vorher abgeflogene Konkurrenz einholen. Am Ende mussten "S" und "ICU" wegen der rasch einziehenden dicken Schichtbewölkung sogar noch - wie fast alle anderen Teilnehmer - vor dem Ziel außen landen, während Arne, Fabian und Benjamin als einzige Piloten der Clubklasse nach einem knappen Endanflug die Aufgabe vollenden konnten - ein perfekter Abschluss für diesen Wettbewerb! Die drei freuen sich nun über die drei Podiumsplätze in der Clubklasse. Benjamin ist damit als erster diesjähriger Pilot für die deutsche Meisterschaft 2011 qualifiziert - für Fabi und Arne wird es bald in Burgdorf "ernst".

Auch Daniel Pietsch darf zufrieden sein, denn er schaffte es in der Clubklasse auf den ersten Nachrückerplatz für die Quali zur deutschen Juniorenmeisterschaft.

Leider musste Marco Heitmann am heutigen letzten Wertungstag den Wettbewerb aus persönlichen Gründen abbrechen und fiel in der Wertung somit von seinem Qualiplatz herunter.

 
Neues aus Bad Sobernheim

Auch im weiteren Verlauf des Wettbewerbs konnte das Team "Sposos and Friends" sich immer weiter an der Tabellenspitze etablieren. Die nächsten Wertungsflüge führten in abwechslungsreichen, aber meist guten Wetterlagen über das Saarland, den Hunsrück und die Rheinebene. In der Clubklasse liegen Fabian Peitz, Arne Kerlin und Benjamin Bachmaier in dieser Reihenfolge nahezu punktgleich auf den ersten drei Plätzen, der Punktabstand nach hinten ist nach sechs Wertungstagen auf 300 Punkte geklettert. Dahinter kämpfen Daniel Pietsch, David Wintringer und Bert Henn um Platz 4 und 5. Morgen, am letzten Wertungstag, wird somit wahrscheinlich nur noch um den letzten Quali-Platz geflogen.

Auch in der Standardklasse bleibt es spannend: Marco Heitmann liegt mit dem Sportsoldaten-Flugzeug "YB" auf Platz 4 und jagt mit knappem Punktabstand die vor ihm liegenden Piloten.

Wir werden morgen von den Endergebnissen nach dem Finale berichten.

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Quali in Bad Sobernheim - perfekter Auftakt

Seit dem 30. Juni läuft der erste Junioren-Qualifikationswettbewerb der Saison, die "JMRLP" 2011 in Bad Sobernheim. In der Standardklasse steht Marco Heitmann mit der "YB" am Start, in der Clubklasse nehmen mit Daniel Pietsch, Fabian Peitz und Benjamin Bachmaier sogar drei Sportsoldaten teil. Zusammen mit unserem Teampartner Arne Kerlin fliegen wir ein dynamisches Viererteam, welches an den ersten beiden Wertungstagen hervorragend funktioniert hat.

Am Donnerstag bekamen wir eine Racing Task über 244 Kilometer gestellt, welche die Teilnehmer um die Wenden Grünstadt, Landau, Malsch, Heppenheim und den Donnersberg zurück nach Bad Sobernheim führte, also einmal um die Rheinebene außen herum. Wir entschieden uns gemeinsam zu einem relativ späten Abflug und erlebten einen gut harmonierenden Teamflug. Auf dem vorletzten Schenkel erwischte Benni eine bessere Linie und kam somit ein paar Minuten vor den anderen Teammitgliedern an, aber insgesamt überflogen wir alle sehr siegessicher den Zielkreis. Umso erstaunter waren wir, dass zwei andere Teilnehmer, die einen viel früheren Abflug gewählt hatten, schneller gewesen waren! Mit geringen Punktabständen belegte unser Team somit nach dem ersten Tag die Plätze 3 bis 6.

Der Freitag brachte mit Schauerneigung und Ausbreitungen insgesamt viel unübersichtlichere Bedingungen, aber es wurde dennoch fliegbares Wetter erwartet. DIe Aufgabe: eine 2:30 Stunden- AAT in den Pfälzer Wald und über die Rheinebene nach Osten hinaus. Wie alle anderen Piloten, wählten auch wir einen frühen Abflugzeitpunkt und konnten so kurz vor dem Überhand nehmen der Regenzellen an wunderbaren Schauerlinien entlang im Geradeausflug Strecke machen. Auf dem zweiten Schenkel war leider deutlich weniger Energie zu finden, und der Odenwald zeigte sich von seiner widerspenstigen Seite. Mithilfe von vielen Ideen konnte unser Viererteam dennoch einige Kilometer ohne Außenlanderisiko in den zweiten Sektor hineingleiten - viele andere Piloten mussten dort schon landen. Auf dem Rückweg nach Bad Sobernheim bekamen wir es mehr und mehr mit Schattenfeldern und langen Gleitstrecken zu tun, am Ende kamen sogar riesige, undurchdringliche Schauerwände hinzu, die uns buchstäblich den Weg abzuschneiden drohten. Nachdem wir also so viel Reservehöhe wie möglich aufgebaut hatten, blieb uns nichts anderes übrig, als einen Weg durch den stellenweise heftigen Regen zu suchen. Wir fächerten uns auf und versuchten, an verschiedenen dünnen Stellen durch zu fliegen, an denen wir sicher sein konnten, dass wir auf der anderen Seite sicher hoch genug für eine eventuelle Außenlandung ankommen würden. So würde vielleicht zumindest einer oder zwei von uns am Platz ankommen. Der Niederschlag und die Abwinde im Bereich der Schauer waren noch deutlich gewaltiger als erwartet. Die Flugzeuge verloren allesamt zwischen 300 und 500 m Höhe, fast ohne dabei Strecke zu machen - am Ende kamen wir aber in akzeptabler Höhe auf der anderen Seite heraus. Bei Fabi, Arne und Daniel reichte es noch immer fast ohne Probleme bis zum Flugplatz, Benni musste mithilfe einiger tragenden Linien ("Da gibts auch Hangaufwind, wenn man sich genügend stark einen Hang einbildet!") noch etwas "schwabbeln", konnte aber am Ende ganz normal in Zielkreis und Platzrunde einfliegen.

Kaum angekommen erfuhren wir, dass Bert Henn und David Wintringer, die Sieger des Vortages, beide in Bad Dürkheim liegen geblieben waren. Somit hält unser Team nun fast punktgleich die Platzierungen 1 bis 4!

Heute, Samstags, wurde der Wettbewerbstag von Sportleiter Harald Starsinski neutralisiert, da nach anfänglich guter Optik schon vormittags die Schatten und Ausbreitungen einer nahenden Warmfront hereinzogen und die Thermikentwicklung zu stark beeinträchtigten.

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YB's neuer Anschliff

Hallo aus Bremen/Friedeburg

Nachdem ich den Yankee Bravo, unser Förderflugzeug, von Daniel übernommen habe und ihn auf dem Hotzenwaldwettbewerb geflogen habe, wurde mir klar, dass man sich auf einer Qualifikationsmeisterschaft keinesfalls mit diesem Flieger sehen lassen kann ohne dass ich etwas daran mache. Die oft wechselnden Piloten und der Gebrauch dieses Flugzeuges in vielen verschiedenen Regionen, sowie die vielen andauernden Transporte, gingen nicht spurlos am Flieger vorbei. Also rief ich Keno Doden an, dessen Vater der Inhaber von M und D Flugzeugbau in Friedeburg ist. Nach kurzer Verhandlung war klar, ich fahre mit dem Yankee Bravo nach Friedeburg um ihm einen neuen Anschliff zu verpassen.

Nun haben Keno und ich alle wichtigen und unschönen Stellen ausgeschliffen und bearbeitet, so stand der Flieger heute bereit zur Neulackierung (zumindest an ein paar Stellen).

Während also nun gerade der Lack trocknet und wir ihn morgen früh direkt anfangen können zu finishen, haben wir den Rest des Nachmittags  genutzt um den Anhänger auf Fordermann zu bringen.

Morgen gehts also ans Finishen, dann fehlt nur noch der Werkstattflug und schon steht der Yankee Bravo wieder in einem ganz anderen Licht da.

Wir werden in Zukunft mehr darauf achten, dass dies auch so bleibt.

Ein ganz großer Dank geht hier auch an M und D Flugzeugbau.

Liebe Grüße

 

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