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12.6 Arboga

Gestern sind wir in Arboga angekommen.  Auf dem Weg zum Flugplatz wurden wir von netten Schildern, wie diesem, begrüßt:

verboten

Unschwer lässt sich erkennen, dass wir auf einem ehemaligen Militärgelände sind. Aufgrund des Wetters wurde Heute neutralisisert, für Morgen sieht es noch fraglich aus. In nächster Zeit werden wir nicht mehr so häufig berichten können, da das Internet hier am Platz nicht sonderlich verlässlich ist.

 
3. Wertungstag Romo ?

Hallo auch mal wieder aus Romorantin.

Heute werden wir vielleicht schon zum 3. Wertungstag starte. Die Clubklasse wurde gleich heut morgen neutralisiert. Daran erkennt man schon wie hier die Wetterbedingungen sind. Heut haben die beiden anderen Klassen eine AAT von 2.5h mit 2 Wendekreisen . Diese Wendekreise sind jeweils 40km groß .Aber im mom sieht das Wetter nicht gerade gut aus. Auch das Biertrinken kann einem hier so langsam vergehen.

Zum gestrigen Tag :

Gestern gab es mal wieder eine 330km große Racingtask. Ich habe nicht verstanden warum die Aufgaben generell so groß gelegt werden, denn der Metrologe sagte schon für 14 Uhr Gewitter in Romo voraus. Nun ja Starbereitschaft 12:45. Bis zur ersten Wende lief es bei mir wieder schleppend so das ich mich entschied schon bei Km 20 mein ganzes Wasser abzulassen . In 250m Gnd angekommen rührte ich mit einer LS 6 einen 0.3m an. Rettung !!!Dann an der ersten Wende angekommen sah man schon im Süden die Schauerlinie kommen . Nix wie weg von hier . Der 2. Schenkel lief fast problemlos. Nur jedes mal so tief in der Sologne ,das ist nix für mein Gemüt. Also kurzerhand an die Franzosen gehangen die wissen schon wo man hier landen könnte. Dann rasch um die 2. Wende und schon wieder fast abgesoffen . Na prima!! Der 3. Schenkel lief ziemlich problemlos . Hier konnte ich meinen Schnitt sogar kurz auf 80 erhöhen :). Halb 6 nun endlich gewendet waren vor uns nur noch Schauer. Eine ganze Linie alles voll damit . Also wohin fliegen ?! .Dank dem guten Team mit ET ergaben sich jedoch dann gut tragende Linien so das wir immer an der Basis kleben konnten . Diese war auch schon auf 1600 angestiegen .Dann km 15 vorm Flugplatz bei mc 2.5 noch 200m plus. Man sollte meinen das dies reicht. Nix Ein Schauer stand genau im Anflug auf Romo so das ich mich entschloss im Osten drum herumzufliegen. Doch der Regen erwischte mich und tat sein übriges. 5km vor Romo nur noch 50m plus !! UHi das wird jetzt aber schon knapp mit nassen Flächen . 3km vor der Zielinie entschloss ich mich dann doch zu einer Sicherheitslandung auf irgendeinem Feld unter mir.Die Bäume vor mir waren einfach so großund ich hatte keine großen Fahrtreserven mehr . Das ich einfach die Nerven verloren habe. Gott sei dank ist alles gut gegangen und es ist nix passiert nach Bodenakrobatik und anschließender Landnung. Fazit 2. Tag fast daheim aber knapp daneben ist auch vorbei .

Nun neuer Tag neues Glück im Moment erkenne ich bei mirauch eine Leistungsteigerung das ich doch einen Tag mal nachhause kommen könnte ;D

 
Anreise Arboga

Heute sieht das Wetter wieder nicht gut aus. Es soll fast den ganzen Tag regnen. Das macht aber nichts, da wir heut in Arboga anreisen müssen. Dort beginnen für uns morgen die Arboga Open.

 

Außerdem haben wir gestern zusammen mit einem professionellen Filmteam die von Charly so lang ersehnten Pilotenvideos gemacht. Diese werden wir so schnell wie möglich auch auf die Homepage stellen.

 
10. Juni in Schweden

Für heute war Flugwetter angekündigt - bis die Front aus Süden kommt. Wir starteten gegen 11 Uhr und machten uns auf den Weg nach Westen - dem guten Wetter entgegen. Die ersten 25 Kilometer, bis zum Flugplatz Arboga lief das auch wunderbar (wenn auch bei ziemlich niedriger Basis), aber ab da tat sich ein großes blaues Loch auf. Das war zu groß für meine Libelle, aber die Standard- und 18m-Klasse-Flugzeuge wagten den Sprung. Während ich zwischen Eskilstuna und Arboga die schönen Wolken genoss, war im Funk ein Krimi zu verfolgen. Michi fand in 350m auf der anderen Seite des blauen Lochs wieder Anschluss an die Thermik und Bene kämpfte im Blauen in 600m ums obenbleiben. Einige Minuten später hatte Michi wieder eine vernünftige Arbeitshöhe, dafür meldete sich Bene jetzt in 300m. Inzwischen war die Basis bei Arboga um 400m angestiegen, und ich überlegte ernsthaft, den großen Sprung auch noch zu wagen. Bene kämpfte weiterhin in Ameisenkniehöhe. Allerdings war dieser Kampf vergebens. Er setzte nach knapp 2 Stunden Flugzeit auf einem Acker auf. Ich landete, holte den Bene zurück, und als wir wieder hier am Flugplatz eintrafen, meldete sich gerade der Michi im Endanflug. Er hatte im guten Wetter im Norden noch Kilometer gesammelt.

Hier der Link zu seinem Flug:

Die angesagte Front lässt sich übrigens weiterhin Zeit...

 
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